Anti-israelischer Antisemitismus bei BDS-Kundgebung

Vor dem Bundestag fand eine Kundgebung mit dem Titel “Berlin protests against the Bundestag’s Anti-BDS Resolution“ statt, an der sich ca. 150 Personen beteiligten. Die Veranstaltung wurde durch Akteur*innen aus dem BDS-Umfeld organisiert und getragen. Neben antisemitischen Bezügen, fand sich auch terrorverherrlichende Inhalte wieder. In den Reden wurde Israel fast durchgehend als „Apartheid“ und „Kolonie“ bezeichnet mit dem Ziel den jüdischen Staat zu delegitimieren. In mindestens einem Fall wurde Gaza als „Ghetto“ betitelt und somit gezielt Israel in die Nähe der Verbrechen im Nationalsozialismus gerückt. Es wurden mehrer Plakate getragen, auf welchen sich mit Khaled Barakat solidarisiert wurde, einer Person, die der PFLP zugeordnet wird. Im Anschluss sammelte sich separat eine Gruppe von etwa 10 Personen und rief eine Parole, die Israel das Existenzrecht abspricht.

Register: 
Mitte
Datum: 
2019-06-28 00:00:00
Quelle: 
Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)