Berliner Unterstützungsfonds für Betroffene von politisch-extremistischer Gewalt, Antisemitismus, Rassismus und anderen Formen der Diskriminierung

Das Land Berlin hat einen Unterstützungsfonds eingerichtet für Betroffene von politisch-extremistischer Gewalt und Bedrohung. Über diesen Fonds können bauliche Maßnahmen zum Schutz von Privatpersonen, anerkannten gemeinnützigen und religiösen Einrichtungen, Vereinen und Initiativen umgesetzt werden. Alle Informationen zum Antragsverfahren, wie Formulare und Merkblätter sowie Angaben zum Verfahrensablauf gibt es unter diesem Link: https://www.berlin.de/lb/lkbgg/praevention/unterstuetzungsfonds/opfersch...

Ein Auszug aus den Informationen: "In dem Handlungsfeld werden daher bauliche Sicherungsmaßnahmen und notwendige Umzugskosten zur Unterstützung von Betroffenen politisch-extremistischer Gewalt und Diskriminierungen finanziert. Hierfür ist eine Richtlinie erarbeitet worden. Für die Maßnahmen sind jährlich eine Million Euro vorgesehen. Seit Ende Juli [2020] können Anträge gestellt werden. Gefördert werden bauliche Schutzmaßnahmen wie beispielsweise Türen, Fenster, Rollläden, Einbruchschutzfolien, Einbruchmeldeanlagen, Überwachungsanlagen und Umzugskosten bis zu einem Betrag von 50.000 Euro. Anträge können von Privatpersonen, gemeinnützigen und religiösen Einrichtungen, Vereinen, Initiativen und deren Trägern bzw. Trägerinnen gestellt werden, wenn sie von politisch-extremistischer Gewalt, Rassismus, Antisemitismus und weiteren Diskriminierungen betroffen oder bedroht sind."

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