Registerflyer in verschiedenen Sprachen

Zum Jahresende 2020 sind Selbstdarstellungsflyer der Berliner Register in verschiedenen Sprachen veröffentlicht worden.

Veranstaltung am 18.11.2020 "Re:agiere - Handlungsstrategien bei Diskriminierung
"

Grafik mit Veranstaltungstext wie rechtsAm 18.11. findet in der Zeit von 18 bis 19:30 ein Online-Panel zur Erarbeitung von Handlungsstrategien bei beobachteter Diskriminierung statt. 


Als Panelist:innen sind eingeladen: 



Report incidents in different languages

The Marzahn-Hellersdorf Register for recording extreme right-wing and discriminating incidents now provides the opportunity to report incidents in different languages: English, Russian, Vietnamese, Arabic, Spanish and Farsi. Just download the form, fill in and send it to pfd-mh@stiftung-spi.de

Jahresbericht 2019 der Berliner Register erschienen

"Seit 2016 gehen aus allen Bezirken Daten in die Auswertung ein, für 2019 wurden 3277 Vorfälle dokumentiert, die rassistisch, antisemitisch, antiziganistisch, extrem rechts, antimuslimisch, LGBTIQ*feindlich, den Nationalsozialismus verharmlosend, behindertenfeindlich oder sozialchauvinistisch motiviert sind. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Zahlen leicht gesunken, die Bedrohungssituation für Menschen, die von Rassismus, Antisemitismus oder LGBTIQ*-Feindschaft betroffen sind, hat sich trotzdem verschärft, denn rechter Terror ist präsenter als jemals zuvor.

Diskriminierende Vorfälle in Berlin im Zusammenhang mit Corona

Seit dem Auftreten der ersten Corona-Fälle in Deutschland dokumentieren die Berliner Registerstellen einen Anstieg diskriminierender Vorfälle mit direktem Bezug zu Corona. Dazu zählen Beschimpfungen und Angriffe gegen Menschen, die als asiatisch wahrgenommen („gelesen“) werden, und zunehmend auch gegen andere Gruppen. Außerdem werde verstärkt rasstische und antisemitische Verschwörungserzählungen verbreitet. Die Kundgebungen gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona Pandemie, an denen Personen aus verschiedenen politischen Spektren teilnehmen, bieten dafür ein Forum.

März 2020: Presseschau zur Vorstellung der Register-Jahreszahlen

"Die Sammelstelle Berliner Register, die auch Propagandadelikte wie Schmierereien und Aufkleber, sowie Beleidigungen und Bedrohungen zählt, kam auf 3277 Vorfälle (2018: 3405). Kati Becker von den Registern betonte die Wichtigkeit dieser Erfassung, um auf das ständige Problem aufmerksam zu machen: "Es ist ein Unterschied, ob ich beobachte, wie jemand rassistisch behandelt werde oder ob ich selber mehrmals im Jahr betroffen bin." "

Pressemitteilung zu den Registervorfällen 2019

Berlin, 11. März 2020

Pressemitteilung: Berliner Registerstellen verzeichnen einen Anstiege rassistischer Beleidigungen und Bedrohungen und LGBTIQ*-feindlicher Vorfälle

+++ 9 Vorfälle werden pro Tag in Berlin dokumentiert +++ LGBTIQ*-feindliche Vorfälle besonders stark angestiegen +++ Gesellschaftliches Klima begünstigt Gewalt

Auswertung der Registervorfälle 2019

Für das Jahr 2019 haben die Berliner Registerstellen gemeinsam mit ihren Kooperationspartner*innen 3277 Vorfälle (2018: 3405) mit extrem rechtem, rassistischem, antisemitischem, LGBTIQ*-feindlichem, sozialchauvinistischem oder behindertenfeindlichem Hintergrund dokumentiert. Im Durchschnitt wurden pro Tag 9 Vorfälle aufgenommen. Obwohl sich die Gesamtzahl der Vorfälle nur unwesentlich verändert hat, werden auf lokaler Ebens sowie/ und bezogen auf einzelne inhaltliche Kategorien z.T. erhebliche Veränderungen sichtbar.

Jahresbericht 2018 der Berliner Register erschienen

"Für 2018 lässt sich festhalten: Die Hemmschwelle für Angriffe, Bedrohungen und Beleidigungen ist gesunken. Dafür ist nicht allein die rechte Szene Berlins verantwortlich, sondern die politische Kultur, der Ton in öffentlichen Debatten und das gesellschaftliche Klima. Anhand der Entwicklung der drei inhaltlichen Kategorien Rassismus, Antisemitismus und NS-Verharmlosung werden die Auswirkungen von Kommunikations- und Handlungsstrategien der Neuen Rechten deutlich.

Fachtag am 23. Oktober 2019: Dokumentation und Monitoring als zivilgesellschaftliche Empowermentstrategie

Erst eine rassistische Beleidigung, dann der Faustschlag ins Gesicht. Nach einer Nazi-Demonstration werden Flaschen auf Gegendemonstrant*innen geschmissen. Ein Fahrgast in der Tram zeigt mehrfach den "Hitlergruß". An den Hauseingang wird "Juden raus" geschmiert. An einem Stromkasten wird der Slogan "NS Zone" entdeckt. Auf einem Aufkleber einer rechten Partei befindet sich ein homofeindlicher Spruch.

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