Chronik für Register Tempelhof-Schöneberg

  • 7. Dezember 2017
    In der Görrestraße Ecke Bundesallee werden zwei Aufkleber der sogenannten "Identitären Bewegung" mit der Aufschrift "Identitäre Bewegung - Europas neue Jugend" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • 5. Dezember 2017
    Am 05.12.2017 wurde auf einer Herrentiolette im Erdgeschoss des Rathaus Schöneberg ein Graffito mit NS-verherrlichender Symbolik entdeckt. Es handelt sich um die Darstellung eines Totenkopfes, in dessen rechtem Auge ein Hakenkreuz gemalt ist. Darüber sind die Ziffern 88, SS-Runen und HH geschrieben. 88 und HH stehen dabei für Heil Hitler.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 28. November 2017
    Am 28.11.2017 gegen 11.30 Uhr wurden zwei junge Frauen, die im Bus 282 unterwegs waren von einer anderen Frau rassistisch beleidigt. Die jungen Frauen trugen Kopftuch und wurden von der anderen Frau darauf angesprochen. Die Beleidigung bezog sich dabei explizit auf das Tragen von Kopftüchern.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 24. November 2017
    Am 24.11.2017 um 18.45 Uhr wurde an einem Briefkasten der Deutschen Post am U-Bahnhof Alt-Mariendorf der Schriftzug "Nazi Kiez" entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 20. November 2017
    Zur Eröffnung der Ausstellung "Hass vernichtet" von Irmela Mensah-Schramm in der Urania versuchten Mitglieder der Identitären Bewegung diese durch Transparente zu stören. Sie waren allerdings einige Stunden zu früh vor Ort und wurden vom Personal umgehend der Tür verwiesen.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 29. Oktober 2017
    Am 29.10.2017 gegen 21.00 Uhr wurde eine 36-jährige Transfrau in der Frobenstraße in Schöneberg aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation aus einem vorbeifahrenden Auto heraus mit einer Flasche beworfen.
    Quelle: ReachOut
  • 17. Oktober 2017
    Am 17.10.17 wurde an einem Parkscheinautomaten in der Schmargendorfer Straße in Friedenau die Parole "Kill AFA" entdeckt. "AFA" steht für Antifaschist_innen.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 12. Oktober 2017
    Am 12.10.17 wurde das Mahnmahl für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus am U-Bahnhof Nollendorfplatz geschändet. Es wurde mit einem Schriftzug und einem angedeuteten Hakenkreuz beschmiert.
    Quelle: Polizei Berlin 12.10.2017; Queer.de 13.10.2017
  • 8. Oktober 2017
    Am 08.10.17 wurde an einem Stromkasten in der Handjerystraße Ecke Albestraße in Friedenau ein gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 8. Oktober 2017
    In der Handjerystraße in Friedenau werden mehrere Aufkleber der sogenannten Identitären Bewegung entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 5. Oktober 2017
    Am 05.10.17 wurde am S-Bahnhof Schöneberg ein Zettel mit antimuslimischem Inhalt ("Moslem go Home!") gefunden.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 4. Oktober 2017
    Am 04.10.17 ruft ein Mann, der mit zwei weiteren Personen einen Hauseingang in der Schmiljanstraße betritt, einer Frau auf der Straße hinterher: "Was ist das für ne Schwuchtel?"
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 29. September 2017
    In der Fregestraße in Friedenau wurde die Parole „KILL ANTIFA“ an einen Stromkasten geschrieben.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 29. September 2017
    Am 29.09.17 gegen Mittag lief eine Frau mit ihrem Baby in der Trage über den Platz der Luftbrücke. Ein etwa 70 jähriger Mann schaute sich das Kind an und fragte nach dem Namen. Als sie ihm die Herkunft des israelischen Vornamens erklärte, sagte er, er habe ja nichts gegen Juden, aber dass die Juden jetzt wieder die Kontrolle in Deutschland übernehmen würden, das würde ihm gar nicht gefallen, das fände er gefährlich.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 29. September 2017
    Am 29.09.2017 gegen 17.30 Uhr wurden zwei Mädchen im Alter von etwa 11 Jahren von zwei Frauen Mitte dreißig am S-Bahnhof Lichtenrade rassisitisch beleidigt. Die Mädchen saßen vor dem Bahnhof auf einer Decke, machten einen kleinen Flohmarkt und aßen dabei Döner. Die zwei Frauen kamen vorbei und beschimpften die beiden Mädchen rassistisch. Unter anderem sagten sie "Verpisst euch mit eurem stinkenden Döner, Scheiß Kanaken".
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 27. September 2017
    Am 27.09.17 wurde eine Frau am U-Bahnhof Friedrich-Wilhelmplatz in der U9 von einem jungen Mann, der in einer Vierergruppe saß, als Schwuchtel beleidigt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 24. September 2017
    Am 24.09.17 gegen 14.15 Uhr zeigte ein Mann, der an einem Imbiss am Wittenbergplatz ein Bier kaufen wollte welches er nicht bezahlen konnte, den Hitlergruß.
    Quelle: Polizei Berlin 25.09.2017
  • 21. September 2017
    Am 21.09.2017 erhielt ein Quartiersbüro in Marienfelde eine Email mit zum Teil rassistischem Inhalt. Darin wird das Quartiersbüro wegen des Engagements für Migranten kritisiert. Außerdem werden rassistische Zuschreibungen in Bezug auf die Situation im Quartier gemacht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 21. September 2017
    Am 21.09.17 hielt die AfD einen Wahlkampfstand vor einem Einkaufszentrum am Tempelhofer Damm ab.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 17. September 2017
    Gegen 18.30 Uhr wird eine 20-jährige Frau auf dem Bahnsteig des S-Bahnhhofs Julius-Leber-Brücke von einer unbekannten Frau aus antimuslimischer Motivation beleidigt. Die unbekannte Frau versucht der 20-Jährigen das Kopftuch herunterzuziehen und der 20-Jährigen wird dabei an an den Haaren gerissen.
    Quelle: Polizei Berlin 18.09.; Berliner Zeitung 18.09.; Berliner Kurier 17.09.; rbbonline 18.09.2017
  • 13. September 2017
    Am 13.09.2017 durchsuchte die Polizei mehrere Wohnungen und ein Geschäft in der Motzstraße in Schöneberg. Dabei wurden Waffen und Munition bei einem mutmaßlichen Anhänger der "Reichsbürger" gefunden. Dem 53-Jährigen und weiteren Beschuldigten im Alter zwischen 36 und 73 Jahren wird vorgeworfen, Dekorationswaffen zu scharfen Waffen umgebaut und mit diesen gehandelt zu haben.
    Quelle: Polizei Berlin, 14.09.17; Berliner Morgenpost Online 14.09.17
  • 9. September 2017
    In der Nacht vom 08.09. zum 09.09.17 gegen 4.30 Uhr wurde ein Mann, der als Gast in einen Club in Alt-Tempelhof gelangen wollte, von einem Türsteher des Clubs homophob beleidigt, in den Bauch geschlagen und geschubst. Infolge des Angriffs fiel der Mann zu Boden und wurde anschließend mit Kopf- und Rumpfverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.
    Quelle: Polizei Berlin, 09.09.2017
  • 9. September 2017
    In der Nacht vom 08.09. zum 09.09.17 gegen 1.00 Uhr wurde ein 31 jähriger Mann in der Bülowstraße aus einer Gruppe heraus homophob beleidigt und es wurde im vor die Füsse gespuckt.
    Quelle: Polizei Berlin, 09.09.2017
  • 31. August 2017
    Am 31.08.17 wurde gegenüber des S-Bahnhofes Yorckstraße ein mit dem Wort "Jude" beschmiertes Wahlplakat der SPD entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 29. August 2017
    In der Fritz-Reuter-Straße, der Dominicus Straße und an der Brücke am U-Bahnhof Rathaus Schöneberg werden gesprühte Symbole der "Identitären Bewegung" zum Teil mit dem Kürze "IB" versehen, entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 28. August 2017
    Am 28.08.17 gegen 18.30 Uhr wurden an einem Briefkasten der Deutschen Post auf einem Supermarktparkplatz an der Bushaltestelle "Am Heidefriedhof" der Linie 181 Richtung Walter-Schreiber-Platz ein geschmiertes Hakenkreuz und der Schriftzug "Nazi Kiez" entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 27. August 2017
    Am 27.08.17 wurden mehrere Hakenkreuze in Mariendorf entdeckt. Zunächst an der Bushaltestelle am U-Bahnhof Alt-Mariendorf u.a. an einem Mülleimer der BSR. Außerdem noch an Laternenpfählern und Mülleimerpfosten am Mariendorfer Damm stadteinwärts zwischen Reißeckstr. und Alt-Mariendorf.

    Die Schmierereien wurden zur Anzeige gebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 24. August 2017
    Am 24.08.17 gegen 15.00 Uhr wurde auf einem Wahlplakat der CDU an der Bushaltestelle Oberlandstraße / BAB der Linie 246 ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 12. August 2017
    Am 12.08.2017 wurde ein 21-jähriger Mann gegen 7.55 Uhr in der Hauptstraße von einem Türsteher eines Clubs rassistisch beleidigt und mit den Fäusten geschlagen.
    Quelle: ReachOut
  • 12. August 2017
    Am 12.08.2017 gegen 17.00 Uhr zeigte ein Mann NS-relativierende Plakate auf einem Betonblock Ecke Tauentzienstraße/Nürnberger Straße. Auf ihnen werden der Begriff "Nazi" von "Nationalistisch Zionistisch" abgeleitet und Zionist_innen als Faschist_innen bezeichnet. Außerdem zeigte er ein neues Plakat, auf dem er den "USA Zionisten" unterstellte, dass sie gemeinsam mit Saudi-Arabien Muslime ermorden. Der Mann zeigt seine antisemitischen Plakate regelmäßig an verschiedenen Orten in Berlin, insbesondere bei Demonstrationen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 11. August 2017
    In Lichtenrade und Tempelhof werden mehrere Aufkleber gefunden, die zu einem bundesweiten Neonaziaufmarsch für den verstorbenen NS-Kriegsverbrecher Rudolf Heß am 19.08.17 in Spandau mobilisieren.

    Rudolf Heß ist in der Neonazi-Szene ein Mythos, da er sich 1987 in seiner Gefängniszelle in Spandau das Leben nahm.
    Quelle: Berliner Register
  • 6. August 2017
    Am Innsbrucker Platz wird die Parole „Kill AFA“ entdeckt. „AFA“ steht für Antifaschist_innen.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 4. August 2017
    An der Kreuzung Fregestraße/Hedwigstraße wird die gesprühte Parole „Refugees Welcome“ entdeckt. An der gleichen Kreuzung wurde über einen kompletten Stromkasten weiterhin „Nazi Zone 88“ gesprüht.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 3. August 2017
    Am 03.08.17 gegen 14.15 Uhr wurde ein Mann der mit seinen zwei Kindern die Viktoriastraße entlang lief, von zwei Männern von der gegenüberliegenden Straßenseite aus rassistisch beschimpft und beledigt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 28. Juli 2017
    In der Frege- und Stierstraße wurde die Parole „Antifanten vergasen“ entdeckt und entfernt. Es wurde außerdem ein Hakenkreuz in der Fregestraße entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 26. Juli 2017
    In der der Nacht vom 25.07. auf den 26.07.17 wurde der Infokasten der Stolpersteininitiative Friedenau in der Stierstraße großflächig antisemitisch beschmiert. Mit gelber Farbe wurde das Wort "LÜGE" auf den Infokasten geschrieben.

    In der Vergangenheit wurden in Friedenau immer wieder Stolpersteine, die an ermordete jüdische Menschen erinnern, beschmiert und zerstört. Auch eine der Aktivistinnen der Stolpersteininitiative wurde immer wieder Opfer von Bedrohung und Droh- und Hassmails.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 19. Juli 2017
    In der Holsteinischen Straße in Friedenau werden mehrere Aufkleber der sogenannten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 19. Juli 2017
    Am 19.07.17 gegen 20:50 Uhr wurde in der Fregestraße in Friedenau ein Hakenkreuz entdeckt, welches inzwischen entfernt wurde.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 18. Juli 2017
    Am 18.07.2017 gegen 13.50 Uhr wurde ein 29-jähriger Mann in der Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße von einem 41-Jährigen aus LGBTIQ-feindlicher Motivation beleidigt und mit einer Flasche, die ihn knapp verfehlte, beworfen.
    Quelle: ReachOut
  • 14. Juli 2017
    Am 14.07.17 wurden an der Haltestelle "Am Heidefriedhof" der Buslinie 181 Richtung U-Bahnhof Walter-Schreiber-Platz ein geschmiertes Hakenkreuz und eine Schmiererei die sich gegen Menschen muslimischen Glaubens richtet entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 14. Juli 2017
    Am 14.07.17 gegen 17.20 Uhr wurde an der Bushaltestelle Körtingstr. des M77 Richtung Waldsassener Str. der Schriftzug "Nazikiez" entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 10. Juli 2017
    Am 10.07.17 wurde auf einem Stromkasten in der Hedwigstraße in Friedenau der Schriftzug "Nazi Kiez" entdeckt. In der benachbarten Fregestraße wurde des weiteren ein mit den Zeilen "Kill all Refugees" beschmierter Briefkasten entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 9. Juli 2017
    Am 09.07.17 gegen 11 Uhr wurde an der Bushaltestelle Friedhof Mariendorf der Buslinien 277 und N79 ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 7. Juli 2017
    Auf der Hauptstraße südlich vom Innsbrucker Platz in Schöneberg werden ca. 30 Aufkleber der NPD und der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 4. Juli 2017
    Am 04.07.17 gegen 17.00 Uhr wurden zwei Männer, die Hand in Hand auf der Rheinstraße liefen, aus einer Gruppe heraus angespuckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 3. Juli 2017
    Am 03.07.17 wurden an zwei Parkscheinautomaten in der Sponholzstr. in Friedenau die Schriftzüge "Sink + Kill Refugees" und "Linke Vergasen" entdeckt. In der Wielandstraße wurden noch weitere Schmierereien ("Fuck Antifa"), sowie Sticker mit dem Schriftzug "Love Football, Hate Antifa" gesehen.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 28. Juni 2017
    Am 28.06.17 wurden an einem Briefkasten der deutschen Post in der Fregestraße rassistische Schmierereien ("Rascism Worldwide", "Sink+Kill Refugees") und ein NPD Sticker entdeckt. Der Briefkasten trug zuvor antirassistische Slogans, die durch die Schmierereien übermalt bzw. verändert wurden.
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 25. Juni 2017
    Am 25.06.17 wurden an der Haltestelle "Am Heidefriedhof" der Buslinien 181 und 277 ein geschmiertes Hakenkreuz und der Schriftzug "Nazizone" entdeckt.

    Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 23. Juni 2017
    Gegen 9.45 Uhr beleidigt eine etwa 50-jährige Frau in der U7 fortwährend und lauthals zwei ihr gegenübersitzende Frauen antimuslimisch. Sie ruft ihnen u. a. zu "Haut ab, geht in euer Land!" Weder auf die Aufforderung der beiden betroffenen Frauen noch auf die Intervention anderer Fahrgäste hin beendet die Frau ihre Beschimpfungen. Am U-Bahnhof Kleistpark steigen die beiden beschimpften Frauen aus.
    Quelle: Register Neukölln
  • 21. Juni 2017
    In der Nacht vom 21.06.17 zum 22.06.17 wurde an der Haltestelle Britzer Str./Rixdorfer Str. des Busses 181 in Richtung Alt-Mariendorf eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt.

    Es wurde Anzeige erstattet und das Hakenkreuz ist inzwischen entfernt worden.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 18. Juni 2017
    Am 18.06.17 werden an der Hauptstraße in Schöneberg ca. 50 Aufkleber der „Identitären Bewegung“ mit den Aufschriften „Still not loving Antifa“ und „Heimatliebe ist kein Verbrechen“ entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 17. Juni 2017
    Am 17.06.17 gegen 11.50 Uhr grölte ein Mann auf dem unteren Bahnsteig des S-Bahnhof Schöneberg mehrmals "Sieg Heil" und reckte beide Arme mit flachen Handflächen zu einer Art doppeltem Hitlergruß. Von einem Beobachter auf den Vorfall hingewiesen, griffen zwei Sicherheitsdienstleute zögerlich ein und begleiteten den Parolenrufer in die Ringbahn Richtung Westkreuz. Ob die Polizei alarmiert wurde, ist nicht bekannt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 16. Juni 2017
    Am 16.06.17 gegen 9.00 Uhr wurde am U-Bahnhof Alt-Mariendorf ein Banner der extrem rechten "Identitären" mit dem Schriftzug "Islamisierung? Nicht mit uns!" entdeckt.

    Die Aktion der "Identitären" bezieht sich auf den Bau einer dort geplanten Moschee.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 15. Juni 2017
    Am 15.06.17 werden in der Friedenauer Rheinstraße ca. 100 Aufkleber der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 13. Juni 2017
    Am 13.06.17 gegen 17.45 Uhr wurden an zwei Briefkästen der Deutschen Post am U-Bahnhof Alt-Mariendorf der Schriftzug "Nazi Kiez" entdeckt. Der Schriftzug war am 30.05.17 schon einmal dort entdeckt worden und wurde in der Zwischenzeit mit einem Aufkleber gegen Rechts überklebt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 7. Juni 2017
    Am 07.06.17 gegen 13.30 Uhr wurde am Eingang zum U-Bahnhof Alt-Mariendorf ein Aufkleber mit dem Slogan "Merkel muss weg" entdeckt.
    Der Slogan "Merkel muss weg" oder "Merkel raus" ist seit längerer Zeit in verschiedenen rechten Szenen populär. In Berlin fanden 2016 mehrere Demonstrationen unter dem Motto statt an denen Rechtsextreme, rechte Hooligans sowie rechtspopulistische Parteien und Gruppierungen teilnahmen.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 4. Juni 2017
    In der Rheinstraße, der Dickhardstraße, der Fregestraße und an der Kaisereiche werden ca. 20 Aufkleber der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 4. Juni 2017
    Am 04.06.2017 gegen 03.45 Uhr wurde ein 26-jähriger Mann in der Motzstraße von einem 19-jährigen Mann, der in Begleitung ist, aus LGBTIQ-feindlicher Motivation beleidigt und geboxt. Der 26-Jährige hatte den 19-Jährigen aufgefordert, das Lokal zu verlassen.
    Quelle: ReachOut
  • 31. Mai 2017
    Am 31.05.17 gegen 19.45 Uhr wurde auf der Manteuffelstraße in Tempelhof eine 25-jährige Autofahrerin von einer anderen Autofahrerin aus dem Auto heraus volksverhetzend beleidigt.
    Quelle: Polizei Berlin, 01.06.2017
  • 30. Mai 2017
    Am 30.05.17 gegen 18.30 Uhr wurde an einem Briefkasten der Deutschen Post am U-Bahnhof Alt-Mariendorf neben mehreren weggekratzten Refugees Welcome Aufklebern der Schriftzug "Nazi Kiez" entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 25. Mai 2017
    Am 25.05.17 gegen 15 Uhr wurden zwei Männer im Alter von 44 und 45 Jahren auf der Dominicusstraße in Schöneberg von einem unbekannten zunächst homophob beleidigt und angespuckt. Anschließend schubste der Unbekannte sie und trat einem der Männer in den Rücken.
    Quelle: Polizei Berlin, 30.05.2017
  • 22. Mai 2017
    Am 22.05.17 erhielt ein Quartiersbüro in Marienfelde eine rassistische Email. Darin wird das Quartiersbüro wegen des Engagements für Migranten beschimpft.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 21. Mai 2017
    Am 21.05.2017 gegen 4.30 Uhr wurde ein 25-jähriger Mann, der vor einer Bar in der Motzstraße stand, zunächst von einer Frau homophob beleidigt und angerempelt und anschließend von dem Begleiter der Frau ins Gesicht geschlagen und verletzt.
    Quelle: Polizei Berlin, 21.05.2017
  • 18. Mai 2017
    Am 18.05.2017 wurde ein 16-Jähriger am S-Bahnhof Schichauweg in Marienfelde aus einer Gruppe Unbekannter heraus geschubst und rassistisch beleidigt.
    Quelle: Polizei Berlin, 19.05.2017
  • 16. Mai 2017
    Am 16.05.17 gegen 09.40 Uhr wurden an einem Laternenpfahl an der Autobahnausfahrt Alboinstraße der A100 mehrere "Merkel muss weg" Aufkleber entdeckt.

    Der Slogan "Merkel muss weg" oder "Merkel raus" ist seit längerer Zeit in verschiedenen rechten Szenen populär. In Berlin fanden 2016 mehrere Demonstrationen unter dem Motto statt an denen Rechtsextreme, rechte Hooligans sowie rechtspopulistische Parteien und Gruppierungen teilnahmen.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 13. Mai 2017
    Am 13.05.17 gegen 03.50 Uhr wurden ein 29-Jähriger und ein 28-Jähriger im Kreuzungsbereich Maaßenstr./Nollendorfstr. aus einer Gruppe heraus homophob beleidigt, mit Glasflaschen beworfen und geschlagen.
    Quelle: Polizei Berlin, 13.05.2017
  • 5. Mai 2017
    Am 05.05.17 gegen 14.00 Uhr wurde auf den Sitzen der Bushaltestelle Großbeerenstr./ Daimlerstr. des M77 Richtung Waldsassener Str. ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 18. April 2017
    Am 18.04.17 gegen 13.30 Uhr beleidigen zwei Männer, die vor einem Friseurgeschäft auf der Rheinstraße zwischen Breslauer Platz und Kaisereiche sitzen, eine Trans*Frau als "Schwuchtel".
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 15. April 2017
    Am 15.04.2017 zeigte ein Mann NS-relativierende Plakate beim Ostermarsch mit Startpunkt Kaiser-Wilhelm-Platz und posierte vor dem Fronttransparent. Obwohl er, von der Versammlungsleitung aufgefordert, die Straßenseite wechselte, kamen immer wieder Teilnehmer_innen des Ostermarsches zu ihm, um Fotos zu machen oder sich mit ihm zu solidarisieren. Der Mann zeigt regelmäßig an verschiedenen Orten in Berlin antisemitische Plakate über eine angebliche Macht von Zionist_innen, die die Welt terrorisieren, insbesondere bei Demonstrationen. Dieses Mal zeigte er ein neues Schild: "Nazi heißt Nationalistisch Zionistisch und die sind Faschisten und Terroristen" und relativierte damit das nationalsozialistische Regime.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 10. April 2017
    Am 10.04.17 wurde gegen 10.00 Uhr an einer Einfahrt in der Viktoriastraße in Tempelhof ein NPD-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 10. April 2017
    Am 10.04.17 gegen 12.15 Uhr wurde eine 17-jährige Frau von zwei Männern und einer Frau aus antimuslimischer Motivation auf dem Tempelhofer Damm beleidigt, geschlagen und verletzt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei v. 10.04.2017
  • 7. April 2017
    Am 07.04.17 gegen 8.50 Uhr wurden in der Fregestraße zwei mit silberner Farbe besprühte Stolpersteine entdeckt.

    In Friedenau wurden in der Vergangenheit immer wieder Stolpersteine, die an ermordete jüdische Menschen erinnern sollen, beschmiert und zerstört.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei v. 07.04.17 / Tagesspiegel Online 09.04.17
  • 1. April 2017
    Am 01.04.2017 gegen 19.00 Uhr zeigte ein Mann NS-relativierende Plakate auf der Tauentzienstraße vor dem Kaufhaus des Westens (KaDeWe). Auf ihnen werden der Begriff "Nazi" von "Nationalistisch Zionistisch" abgeleitet und Zionist_innen als Faschist_innen bezeichnet. Der Mann zeigt seine antisemitischen Plakate regelmäßig an verschiedenen Orten in Berlin, insbesondere bei Demonstrationen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 25. März 2017
    Am 25.03.17 gegen 14.45 Uhr wurde eine 55-jährige Frau am U-Bahnhof Nollendorfplatz von einem unbekannten Mann rassistisch beleidigt, geschubst und getreten.

    Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei v. 26.03.2017
  • 22. März 2017
    Am 22.03.17 gegen 16.00 Uhr wurde auf einer Häuserwand im Geschichtsquartier Südkreuz ein gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 10. März 2017
    Ein 14-jähriger Junge wird gegen 12.00 Uhr in der Rubensstraße aus antisemitischer Motivation von zwei 15-jährigen Jungen in den Schwitzkasten genommen und mit einer Spielzeugpistole bedroht und beschossen.
    Quelle: ReachOut
  • 1. März 2017
    Am 01.03.17 wurde auf einem Sitz der Bushaltestelle Friedenstr. / Großbeerenstr. des M77 Richtung Marienfelde eine rassistische Schmiererei ("No Islam") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 1. März 2017
    Am 01.03.17 wurden auf den Sitzen der Bushaltestelle Alt-Mariendorf des Bus 181 Richtung Britz Kielingerstr. verschiedene rassistische Schmierereien ("No Islam", "Moslems not welcome") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 31. Januar 2017
    Ein 24-jähriger Mann, der sich zusammen mit seinem Partner und dem 22-jährigen Täter gegen 14.15 Uhr in einer Wohnung in der Kalckreuthstraße befindet, wird aus LGBTIQ-feindlicher Motivation von dem 22-Jährigen beleidigt und geschlagen.
    Quelle: ReachOut
  • 14. Januar 2017
    Am 14.01.17 wurden in Schöneberg mehrere Aufkleber "Merkel muss weg" und von "BärGida" entdeckt und entfernt.

    Der Slogan "Merkel muss weg" oder "Merkel raus" ist seit längerer Zeit in verschiedenen rechten Szenen populär. In Berlin fanden 2016 mehrere Demonstrationen unter dem Motto statt an denen Rechtsextreme, rechte Hooligans sowie rechtspopulistische Parteien und Gruppierungen teilnahmen.

    BärGida ist ein Berliner Ableger der rechtspopulistischen, islamfeindlichen und rassistischen Organisation PeGida.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 4. Januar 2017
    In einem Zug der Linie U6 Höhe Platz der Luftbrücke wurde ein Mann von einem unbekannten Hundebesitzer rassistisch beschimpft und beleidigt. Der Betroffene hatte den Hundebesitzer gebeten, seinen Hund wegzunehmen da der Hund zuvor nach der Hose des Betroffenen geschnappt hatte.
    Quelle: Register ASH
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