Chronik für Register Charlottenburg-Wilmersdorf

  • 8. Oktober 2017
    Am 8. Oktober 2017 hing in Wilmersdorf in der Ruhrstraße ein Aufkleber der Identitären Bewegung. Auf dem Aufkleber stand: "Unser Land - unsere Werte." Die Identitäre Bewegung ist eine rechtsextreme Jugendbewegung.
    Quelle: Register CW
  • 2. Oktober 2017
    Am 2. Oktober 2017 bat ein Mann in Charlottenburg zunächst um Hilfe. Dann begann er sich in rassistischer Weise über Geflüchtete zu äußern und beleidigte die Helferin. Als sie seinen Äußerungen widersprach, beleidigte er sie sexistisch und drohte lautstark damit, sie bei rechtspopulistischen Nachrichtenportalen zu denunzieren.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 1. Oktober 2017
    Am 1. Oktober 2017 wurden in Charlottenburg in der Wilmersdorfer Straße, Höhe Haubachstraße Aufkleber mit der Aufschrift "Der Genozid findet hier in Deutschland statt" entdeckt. Ein QR-Code verlinkt zu einem NS-verherrlichenden Videolog mit völkisch rassistischem und volksverhetzenden Inhalt aus dem Umfeld der RAC-Band Stahlgewitter.
    Quelle: Register CW
  • 22. September 2017
    Am 22. September 2017 wurden in Charlottenburg zahlreiche NPD-Aufkleber entdeckt, auf denen völkisch-rassistische Sprüche standen. Sie wurden entfernt
    Quelle: Antifa +
  • 22. September 2017
    Am 22. September 2017 findet sich ein rassistischer Aufkleber in Halensee in der Georg-Wilhelm-Straße an einer Littfaßsäule. Darauf werden Muslimas ausgegrenzt und mit Ungeziefer gleich gesetzt. Anzeige wurde erstattet.
    Quelle: Register CW
  • 22. September 2017
    Am 22. September 2017 verklebte der neurechten Ein-Prozent-Kampagne rassistische Aufkleber in der Wilmersdorfer Straße. Sie waren u.a. auf ein Wahlplakat der SPD Höhe Zillestraße angebracht. Auf einem stand auf Arabisch: "Geht nach Hause zurück."
    Quelle: Register CW
  • 20. September 2017
    Am 20. September 2017 finden sich in Wilmersdorf zahlreiche Sticker der neurechten Ein-Prozent-Kampagne in der Uhlandstraße und am U-Bahnhof Spichernstraße.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 17. September 2017
    In der Nacht zum 17. September 2017 wird gegen 00:30 Uhr in Charlottenburg in der Alt-Lietzow das Graffiti "NPD: Raus Aus Länder" (Schreibweise wie gesehen) in einer Garageneinfahrt festgestellt.
    Quelle: Register CW
  • 17. September 2017
    Am Wochenende des 17. September 2017 wurde in Charlottenburg am Ernst-Reuter-Platz ein Martin-Schulz-Plakat mit dem rassistischen N-Wort übermalt. Das Gesicht wurde mit brauner Farbe beschmiert. Nachdem das Plakat eine Woche zuvor auf gleiche Weise beschmiert worden war, hatte es die SPD austauschen lassen. Etwa zur gleichen Zeit wurde ein Angela-Merkel-Plakat der CDU am Ernst-Reuter-Platz und ein weiteres SPD-Plakat beschmiert, ebenfalls mit den N-Wort und brauner Sprühfarbe auf Hautbereiche.
    Quelle: Jusos CW, Register CW
  • 16. September 2017
    Am 16. September 2017 demonstrierte die reichsideologische Gruppe Staatenlos.info in Charlottenburg am Kurfürstendamm, Höhe George-Grosz-Platz. Sie bestritten dabei die Souveränität der Bundesrepublik.
    Quelle: Sonnenstaatland, Facebook
  • 16. September 2017
    Am 16. September 2017 findet sich am S-Bahnhof Bundesplatz mit Werbung für die Partei Alternative für Deutschland und rassistischer Hetze. Auf dem augenscheinlich selbst angefertigten Sticker ist eine Reichskriegsflagge, ein "AfD"-Schriftzug und der Schriftzug "MuKu = Dauerrandale" zu sehen. Das Akkronym "MuKu" steht für Multikulti.
    Quelle: Register CW
  • 14. September 2017
    Am 14. September 2017 wurde in Wilmersdorf, am Hohenzollerndamm fesgestellt, dass einige Wahlplakate der CDU mit rechtspopulistischen Stickern "Merkel muss weg" überklebt wurden. Betroffen waren Plakate der CDU und der MLPD. Die Stelle befand sich zwischen Fehrbelliner Platz und Ruhestraße.
    Quelle: Register CW
  • 13. September 2017
    Am 13. September 2017 störte ein AfD-Mitglied eine Diskussionsveranstaltung im Rathaus Charlottenburg in der Otto-Suhr-Allee. Nachdem er ungefragt das Wort ergriffen hatte, lautstark seine Parolen verbreitete und mehreren Aufforderungen sich an die Redeliste zu halten nicht nachkam, wurde er des Saals verwiesen. Er verweigerte sich, das Bezirksamt forderte die Polizei an. Andere Teilnehmende der Veranstaltung buhten den Störer aus. Die Strategie der Wortergreifung ist ein Instrument der extremen Rechten um sich ungebeten Gehör zu verschaffen und Positionen ungefragt kundzutun.
    Quelle: Partnerschaft für Demokratie Charlottenburg-Wilmersdorf, Register CW
  • 12. September 2017
    Am 12. September 2017 findet sich in Wilmersdorf in der Uhlandstraße, etwa Ecke Fechnerstraße ein Graffiti "Islam no" auf einem Briefkasten
    Quelle: Register Neukölln
  • 10. September 2017
    In der Nacht zum 10. September 2017 wurde in Charlottenburg am Ernst-Reuter-Platz ein Martin-Schulz-Plakat mit dem rassistischen N-Wort übermalt.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 9. September 2017
    Am 9. September 2017 fand in Charlottenburg u.a. am Luisenplatz ein Fahrradkorso der Alternative für Deutschland (AfD) statt. Alle 40 Teilnehmenden trugen T-Shirts in Parteifarben. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte.
    Quelle: Antifa +
  • 8. September 2017
    Am 8. September 2017 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Restaurant "La Plaza" in der Krummen Straße in Charlottenburg statt. Dabei ging es um die vermeintliches Geo-Engineering anhand des Wirbelsturms Irma und um AKW-Schließungen, was aus der Perspektive des völkischen Umweltschutzes besprochen wurde. Hauptredner war der Reichsideologe Claus P.
    Quelle: Register CW, Google Plus, Facebook
  • 8. September 2017
    Am 8. September 2017 wurden in Charlottenburg-Nord im Halemweg, vor dem Eingang der Anna-Freud-Schule für Sozialwesen an der Wand mehrere Hakenkreuze und ,,Nazi"-Tags vorgefunden. Die Hakenkreuze wurden von Schüler*innen überklebt und durchgestrichen.
    Quelle: Register CW
  • 6. September 2017
    Am 6. September 2017 wurden mehrere CDU- und SPD-Plakate am Spandauer Damm in Charlottenburg rassistisch beschmiert gesehen.
    Quelle: Anlaufstelle Interkultureller Mädchen- und Frauentreff LiSA
  • 4. September 2017
    Am 5. September 2017 stellte das neurechte Magazin "Cato" in Charlottenburg in der Bibliothek des Konservatismus in der Fasanenstraße vormittags seine Erstausgabe vor. Die Veranstaltung wurde von Dieter Stein (Junge Freiheit) moderiert, auch der Chefredaktuer des Cato, der freie Journalist Andreas Lombard, kam zu Wort. In der ersten Ausgabe waren unter anderem der neurechte Autor Karlheinz Weißmann und der paläokonservative Roger Scruton vertreten. Zahlreiche Beiträge suchten Bezüge zu Vertretern der Konservativen Revolution, einer antiliberalen Strömung der Weimarer Zeit. z.B. zu Ernst Jünger. Die Zeitschrift erscheint im Cato Verlag im Umfeld der Bibliothek des Konservatismus, welcher ebenfalls in der Fasanenstraße 4 sitzt.
    Quelle: taz 7.9.17
  • 1. September 2017
    Am 1. September 2017 finden sich in Wilmersdorf in der Berliner Straße und der Uhlandstraße Sticker der neurechten Ein-Prozent-Bewegung und der rechtsextremen Identitären Bewegung. Außerdem ist ein Aufkleber mit einem schwarz-rot-gelben Adler und dem Aufdruck "Bunt genug" dabei.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 1. September 2017
    Im August und September 2017 hingen anlässlich des Bundestagswahlkampfs im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf in allen Ortsteilen Wahlplakate rechter Parteien.
    Plakate der Alternative für Deutschland (AfD) wurden flächendeckend angebracht. Schwerpunktmäßig hingen sie in den Ortsteilen Charlottenburg und Westend. In Charlottenburg dominierten Plakate, die allgemein zur Wahl der AfD aufriefen, z.B. "Trau Dich Deutschland". Häufige themenpolitische Plakate waren dort "Neue Deutsche machen wir selber" und "Burka? Ich steh auf Bikinis", die sich neben gesellschaftspolitischen Aussagen gegen Immigration und gegen Muslime richten, aber teils ("... Bikinis") auch Frauen objektivieren. In Westend, Grunewald und Wilmersdorf hing die Variation "Burka? Ich steh auf Burgunder" besonders häufig. Außerdem gab es Plakate zur Abschottung des Sozialstaats gegen Ausländer "Sozialstaat braucht Grenzen" und zur heteronormativen Familienpolitik ("Traditionell? Uns gefällt's"). Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte.
    Die Kleinstpartei Deutsche Mitte (DM) fiel mit antisemtischen Plakatmotiven, z.B. dem Krakenmotiv ("Finanzkartell abschaffen"), auf. Sie hingen nur an ausgewählten Orten, u.a. im Gebiet des Olympiastadions in Westend und an großen Straßen wie der Heerstraße oder dem Kurt-Schumacher-Damm in Charlottenburg-Nord. Die Kleinstpartei Deutsche Mitte (DM) vertritt mitunter populistische, ultrakonservative, national-chauvinistische, antisemitische und verschwörungsideologische Inhalte.
    Die Kleinstpartei Bürgerbündnis Solidarität (BüSo) hängte sehr wenige Plakate an ausgewählten Orten wie der Otto-Suhr-Allee in Charlottenburg. Vor der Geflüchtetenunterkunft am Fehrbelliner Platz hingen die meisten Plakate. Die Partei BüSo gilt als Politsekte mit verschwörungsideologischen Positionen und autoritären Denkmustern.
    Neonazistische Parteien wie NPD, Die Rechte oder Dritter Weg traten in Charlottenburg-Wilmersdorf nicht zur Bundestagswahl an.
    Quelle: Register CW
  • 31. August 2017
    Am 31. August 2017 um 18:05 pöbelten zwei Männer eine Person am S-Bahnhof Charlottenburg, Ostausgang, an. Sie äußerten sich verächtlich und homophob in vermeintlich "schwulen" Tonfall. Dann riefen sie "Fotze" hinterher.
    Quelle: Register CW
  • 31. August 2017
    Am 31. August 2017 wird in Charlottenburg in der Wilmersdorfer Straße ein SPD-Plakat, auf dem Martin Schulz abgebildet ist, mit dem Wort "Pedo" beschmiert vorgefunden. Damit ist eine Abwertung des politischen Gegners beabsichtigt. Zugleich knüpft dies an die Verschwörungsideologie an, dass die gesellschaftlichen Eliten Pädosexualität fördern würden.
    Quelle: Register CW
  • 29. August 2017
    Am 29. August 2017 finden sich in der Krumme Straße mehrere Aufkleber mit dem Aufdruck "Chemtrails nein danke". In der Nähe fanden bereits mehrere Treffen der verschwörungsideologischen, extrem rechten Gruppe "Blauer Himmel Berlin" statt.
    Quelle: Register CW
  • 28. August 2017
    Am 28. August 2017 fand in Charlottenburg eine Demonstration der rechtspopulistischen Gruppierung Bärgida statt. Hauptredner waren Jürgen H. begrüßt Morde von Schwarzen Menschen, die er mit dem N-Wort bezeichnete. Die Demonstration schloss sich einer Kundgebung am Hauptbahnhof an. Sie begann um 19:30 Uhr und dauerte etwa eine Stunde. Die Demonstration führte vom S-Bahnhof Jungfernheide über die Herschelstraße, nach rechts in die Fabriciusstraße, Brahestraße, Kamminer Straße, Olberstraße, Struvesteig und zurück zum S-Bahnhof Jungfernheide.
    Quelle: Berlin gegen Nazis, NoBärgida Berlin, Twitter
  • 25. August 2017
    Am 25. August 2017 wird ein 21-jähriger Mann gegen 21.40 Uhr auf der Straße des 17. Juni in Charlottenburg von einem 33-jährigen Mann rassistisch beleidigt und ein anderer 21-Jähriger, der eingreift, wird angegriffen.
    Quelle: ReachOut Berlin, Polizei Berlin 30.10.17
  • 17. August 2017
    Am 17. August 2017 wurden in Charlottenburg Flugblätter verteilt, die zum neonazistischen "Heß-Gedenkmarsch" aufrufen. Sie trugen den Slogan "Mord verjährt nicht" und riefen zu der Demonstration am 19. August in Spandau auf. Der NS-Kriegsverbrecher Rudolf Heß ist in der Neonazi-Szene ein Mythos, da er sich 1987 in seiner Gefängingszelle in Spandau das Leben nahm.
    Quelle: Twitter @lutzeBerlin 17.08.17
  • 16. August 2017
    Am 16. August 2017 wurde in der Katharinenstraße in Halensee drei recihsideologische Aufkleber entdeckt, die gegen den politischen Gegner gerichtet waren.
    Quelle: Register CW
  • 16. August 2017
    Am 16. August 2016 lag in der Schloßstraße, Ecke Horstweg in Charlottenburg ein Stapel christlich-missionarischer Flugblätter. Darunter befanden sich einzelne Schriften, die darüber hinaus gehend ein Verbot der islamischen Religionsausübung in Deutschland forderten. Dabei wurde an die Vermutung der "Islamisierung Europas" angeknüpft.
    Quelle: Register CW
  • 16. August 2017
    Am 16. August 2017 wurden in der Güntzelstraße in Wilmersdorf diverse rechte Aufkleber entdeckt. Auf den Aufklebern stehen die Parolen „Burkafreie Zone“ und „Deutschland zuerst! Kämpfe für dein Land“. Sie wurden entfernt.
    Quelle: Antifa-Recherche Südwest
  • 13. August 2017
    Am 13. August 2017 um 18.30 Uhr pöbelte ein etwa 35-jähriger Mann in Charlottenburg am U-Bahnhof Adenauerplatz eine transsexuelle Frau an. Er überholte sie und machte dann vermeintlich "schwule" Bewegungen zu ihr. Anlasslos sagte er, er wolle nicht, dass sie ihm auf den Po schaue. Dies war vorher nicht geschehen und eine Unterstellung.
    Quelle: Register CW
  • 12. August 2017
    Am 12. August 2017 fanden sich auf dem U-Bahnhof Adenauerplatz in Charlottenburg Aufkleber der Alternative für Deutschland. Sie wurden entfernt. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte.
    Quelle: Register CW
  • 11. August 2017
    In der Nacht zum 11. August 2017 wurden in Charlottenburg Plakate gehängt, die zum neonazistischen "Heß-Gedenkmarsch" aufrufen. Sie trugen den Slogan "Mord verjährt nicht" und riefen zu der Demonstration am 19. August in Spandau auf. Der NS-Kriegsverbrecher Rudolf Heß ist in der Neonazi-Szene ein Mythos, da er sich 1987 in seiner Gefängingszelle in Spandau das Leben nahm.
    Quelle: Twitter @lutzeBerlin 11.08.17
  • 10. August 2017
    Am 10. August wird festgestellt, dass ein Wahlplakat Der Linken am Fehrbelliner Platz, Ecke Hohenzollerndamm (Südostseite) mit dem unter Neonazis und Neuen Rechten beliebten Wort "Linksfaschisten" beschmiert wurde.
    Quelle: Register CW
  • 9. August 2017
    Am 9. August 2017 wurden an der Kantstraße, Ecke Fasanenstraße in Charlottenburg mehrere Aufkleber der sogenannten Identitären Bewegung entdeckt. Sie waren bei der Jüdischen Gemeinde geklebt worden. Die Aufkleber wurden entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 4. August 2017
    Am 4. August 2017 um 22.30 Uhr machten fünf Männer im Alter von 23, 34, 35, 50 und 57 Jahren auf dem Theodor-Heuss-Platz in Westend einem Polizisten den Hitlergruß. Dazu stellten sie sich in Reihe auf und riefen "Sieg heil".
    Quelle: Polizei Berlin #1752 05.08.17
  • 1. August 2017
    Am 1. August 2017 wird ein 25-jähriger Mann gegen 19.40 Uhr in der Brienner Straße in Wilmersdorf von einem 41-jährigen Mann aus LGBTIQ-feindlicher Motivation beleidigt, gegen die Brust geschlagen und verletzt.
    Quelle: ReachOut Berlin, Polizei Berlin 30.10.17
  • 31. Juli 2017
    Am 31. Juli 2017 wurden in Charlottenburg in der Hardenbergstraße Sticker der rechtsextremen Identitären Bewegung entdeckt.
    Quelle: Antifa Plus 31.07.17
  • 23. Juli 2017
    Am 23. Juli 2017 fanden sich in der Katharinenstraße und der Georg-Wilhelm-Straße in Halensee rechte Aufkleber.

    Der Aufkleber in der Georg-Wilhelm-Straße zeigt ein Foto mit Kinderleichen, darunter der Schriftzug "Rheinwiesenlager: Der vergessene Völkermord der Alliierten an den Deutschen". Hierbei ist eine Täter-Opfer-Umkehr intendiert, die die Alliierten als wahre Täter im Gegensatz zu den Deutschen darstellen soll. Dies ist der Schuld- und Erinnerungsabwehr gegenüber den Verbrechen zur Zeit des Nationalsozialismus zuzuordnen.

    In der Katharinentraße war ein Sticker mit dem Aufdruck "Antifa ...bezahlte Berufsdemonstranten des BRD-Regimes und der Kirchenzionisten". Der Sticker bedient das reichsideologische Motiv, dass Deutschland fremd bestimmt wäre und durch ein alliiertes Regime kontrolliert würde. Dem liegt die Unterstellung zugrunde, dass das Deutsche Reich fortbestehe, aber durch die Alliierten nach wie vor Kontrolle ausgeübt werde, die dies verdecken solle. Darin enthalten ist die Ablehnung der Bundesrepublik. "Kirchenzionisten" ist ein antisemitisch konnotierter Begriff, der auf verschwörungsideologischen Websites verwendet wird, um ein Kartell aus eben jenem Alliiertenregime und der Kirchen, die sich mittels "Antifa" an der Macht hielten.
    Quelle: Register CW
  • 19. Juli 2017
    In der Nacht zum 19. Juli 2017 gab es mehrere homophobe Schmiereien in Charlottenburg in der Schlüterstraße, in der Bleibtreustraße und in der Mommsenstraße. Das Restaurant Mondo Pazzo in der Schlüterstraße wurde mit homophoben Slogans beschmiert. Außerdem wurde das Auto des Wirts beschmiert. Auf der Fensterscheibe des Restaurants war mit schwarzer Farbe geschrieben: "Nur für heimliche Homos" und "Gay only". Auf dem Bürgersteig fand sich der Hinweis: "Nur für heimliche Homos + Kokser", ein Pfeil deutete in das Restaurant. Das Auto des Besitzers wurde auf der einen Seite mit dem abwertend gemeinten Schimpfwort "Homo", auf der anderen Seite mit dem pejorativen "Tunte" in weißer Farbe besprüht. IIn der Bleibtreustraße vor dem Kino Filmkunst 66 auf den Bürgersteig mit weißer Farbe geschmiert: "Warum sind alle Film-Kritiker gay?" In der Mommsenstraße wurden ebenfalls homophobe Slogans hinterlassen. Das Bezirksamt ging davon aus, dass es sich um eine zielgerichtete Aktion handelte. Die Taten stehen im zeitlichen Zusammenhang mit der Pride Week, die in dieser Woche stattfand. Die intendierte Wirkung richtete sich damit über das Restaurant hinaus gegen die gesamte LGBTIQ-Szene.
    Quelle: Pressemitteilung des Bzirksbürgermeisters 19.07.17, Berliner Zeitung 20.07.17, Facebook
  • 17. Juli 2017
    Am 17. Juli 2017 fand eine Demonstration der rechtspopulistischen und rassistischen Gruppe Bärgida in Charlottenburg statt. Sie liefen vom Stuttgarter Platz durch die Wilmersdorfer Straße bis zur Goethestraße. eine Reichskriegsflagge wurde mitgeführt Die Redner "Sam", "Mario Autunno" und Enrico G. hielten hetzerische Reden. Es gab spontanen lautstarken Gegenprotest. Dem voran ging eine Kundgebung am Hauptbahnhof.
    Quelle: Twitter @nopegida_berlin 17.07.17, Berlin gegen Nazis
  • 14. Juli 2017
    In der Nacht zum 14. Juli 2017 wurden auf dem Campusglände der Technischen Universität Aufkleber der nazistischen Partei NPD verklebt. Darauf stand: "Sicher leben, Asylflut stoppen". Der Aufkleber unterstellt Flüchtenden pauschal kriminelle Absichten. "Asylflut" ist zudem ein Begriff, der das Recht auf Asyl mit einer Katastrophe verbindet.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 12. Juli 2017
    Am 12. Juli 2017 wurden in Charlottenburg in der Bismarckstraße Sticker des neonazistischen Versandhandels "Propaganda Kontor" entdeckt.
    Quelle: Antifa +
  • 9. Juli 2017
    Am 9. Juli 2017 wurden in der Katharinenstraße und der Georg-Wilhelm-Straße in Halensee rechte Aufkleber entdeckt.

    In der Katharinenstraße fand sich ein NS-verherrlichender Aufkleber entdeckt. Er war in den Farben der Reichskriegsflagge gehalten. Im weißen Streifen war ein Krieger zu sehen mit schwarzweißrotem Schild. Im roten und schwarzen Streifen stand in Frakturschrift: "Es gibt nur ein Deutschland und da ist für die BRD kein Platz mehr !!" Aus der Symbolik geht hervor, dass mit "Deutschland" das Deutsche Reich gemeint ist. Der Sticker war selbst gebastelt.

    Ein Sticker der gleichen Machart fand sich in der Georg-Wilhelm-Straße, darauf war lediglich eine Mistgabel abgebildet. Dieses Symbol knüpft an den Song von Xavier Naidoo "Marionetten" an, der rechtspopulistische und verschwörzungsideologische Anleihen nimmt. Daran enthalten ist die Drohung an Politiker*innen, es "sorgt der wütende Bauer mit der Forke dafür, dass ihr einsichtig seid".
    Quelle: Register CW
  • 8. Juli 2017
    Am 8. Juli 2017 veranstaltete die Alternative für Deutschland, Bezirksverband Charlottenburg-Wilmersdorf einen Wahlkampfstand in der Berliner Straße, Höhe Nassausische Straße. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte.
    Quelle: Register CW
  • 7. Juli 2017
    Am 7. Juli 2017 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Cafe "IArt Stalker" in der Kaiser-Friedrich-straße in Charlottenburg statt. Dabei ging es um die verschwörungsideologische Chemtrailverschwörung, rassistische Invektiven gegenüber Geflüchteten und der Geflüchtetenpolitik der Regierung, klimaskeptische Thesen und pseudomedizinische Esoterik. Hauptredner war der Reichsideologe Claus P.
    Quelle: Register CW, Google Plus, Facebook
  • 1. Juli 2017
    Am 1. Juli 2017 werden drei Männer im Alter von 37 bis 44 Jahren gegen 0.20 Uhr auf dem Mierendorffplatz in Charlottenburg aus einer Gruppe heraus mit „Sieg Heil“-Rufen beleidigt. Ein 37-jähriger Mann wird mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Ein Mann, der ihm helfen will, wird geschlagen und ein dritter Mann wird vor die Brust gestoßen. Alle drei Männer werden verletzt.
    Quelle: ReachOut Berlin, Polizei Berlin 01.07.17, Berliner Morgenpost 01.07.17
  • 28. Juni 2017
    Am 28. Juni 2017 gegen 10.00 Uhr wurde ein 54-jähriger Mann in der U-Bahn-Linie U7 von drei Securitys anlasslos nach seinem Fahrschein gefragt. Als er seinen gültigen Fahrschein vorzeigte, wurde er bedrängt und von einem Security rassistisch beleidigt und fälschlich Straftaten verdächtigt. Am Bahnhof Mierendorffplatz wurde er aufgefordert die U-Bahn zu verlassen. Dort wurde er gegen seinen Willen unter die Arme gegriffen und aus dem U-Bahnhof geschafft. Es wurde eine Anzeige erstattet.
    Quelle: Anlaufstelle Abgeordnetenbüro Verrycken
  • 26. Juni 2017
    Am 26. Juni 2017 war eine Collage an die Evangelische Kirchengemeinde am Lietzensee in der Herbartstraße in Charlottenburg angebracht worden. Sie bestand aus zwei Coverblättern der neurechten Zeitschrift "Zuerst!", die die Haltung der Evangelischen Kirche in Gleichstellungsfragen und die Haltung der Katholischen Kirche in Integrations- und Asylpolitik in Frage stellte. Daneben war ein Foto von Bundeskanzlerin Angela Merkel, auf dem sie im Jahr 1990 im Gespräch mit Rügener Fischern zu sehen ist. Die Collage war mit einem selbst gedruckten Aufkleber befestigt, der das Logo des Bundesamts für Verfassungsschutz in schwarzweiß abbildete.
    Quelle: Register CW
  • 23. Juni 2017
    Am 23. Juni 2017 fand der Qudstag-Aufmarsch in Charlottenburg statt. Die Route führte vom Adenauerplatz über den Kurfürstendamm, den Breitscheidplatz und die Tauentzienstraße zum Wittenbergplatz. Das zentrale Anliegen des Qudstag-Marsch war die Beseitigung Israels. Auch wenn das Auftreten nach einigen Gesichtspunkten – Gewaltanwendung, offener Antisemitismus – gemäßigter als in Vorjahren erschien, versteht sich die veranstaltende Quds-AG als Beschleuniger für die Abschaffung Israels. Die Bemühungen der veranstaltenden Quds-AG nicht als antisemitisch wahrgenommen zu werden, waren zwar deutlich erkennbar, verdeckten aber nicht die antisemitische Weltsicht der Redner: dichotome Fremdkonstruktionen vom Jüdischsein entlang der Einteilung in „echte“ antizionistische und nicht-antizionistische Juden und die Instrumentalisierung Ersterer erinnerten an den Umgang mit sogenannten „Hofjuden“ im 17. Und 18. Jahrhundert. Die Präsenz djihahidistischer Propaganda in Form von Postern, welche durch einen Anhänger der Iranischen Revolutionsgarden verteilt wurde, war sowohl qualitativ als auch quantitativ neu.
    Das Register Charlottenburg-Wilmersdorf hat in einer Kooperation mit RIAS, JFDA und ReDoc den Qudstag-Marsch ausführlich dokumentiert. Der Qudstag ist die größte antisemitische Demonstration in Deutschland.
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Berlin, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) e.V., Research and Documentation (ReDoc)
  • 13. Juni 2017
    Am 13. Juni 2017 wurden Aufkleber der Identitären Bewegung in der Bismarckstraße, Ecke Marie-Elisabeth-Lüders-Straße entfernt. Darauf stand die Parole "Heimatliebe ist kein Verbrechen". Die Identitäre Bewegung ist eine rassistische und extrem Rechte Organisation.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 9. Juni 2017
    Am 9. Juni 2017 wurde in der Georg-Friedrich-Straße in Halensee ein Aufkleber mit NS-verherrlichendem Motiv entdeckt. Er zeigte eine USA-Fahne, auf der "USA raus" geschrieben stand. Der Sticker bedient das reichsideologische Motiv, dass Deutschland fremd bestimmt wäre. Dem liegt die Unterstellung zugrunde, dass das Deutsche Reich fortbestehe, aber durch die Alliierten nach wie vor Kontrolle ausgeübt werde, die dies verdecken solle. Darin enthalten ist die Ablehnung der Bundesrepublik.
    Quelle: Register CW
  • 7. Juni 2017
    Am 7. Juni 2016 um 16:50 Uhr schubste ein Mann in einem Geschäft der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg einen 49-jährigen Mann, sodass der in ein Regal stürzte. Der Gestoßene stellte den Angreifer zur Rede. Daraufhin beleidigte dieser den Betroffenen mit rassistischen Worten.
    Quelle: Polizei Berlin #1284 08.06.17
  • 5. Juni 2017
    Am 5. Juni 2017 wurde in der Georg-Friedrich-Straße in Halensee ein Aufkleber mit NS-verherrlichendem Motiv entdeckt. Er zeigte Angela Merkel und den im "Der Pate"-Stil gehaltenen Schriftzug "The Marionette", der an einem Spielkreuz hing. Diese Darstellung bedient das reichsideologische Motiv, dass Deutschland fremd bestimmt wäre. Dem liegt die Unterstellung zugrunde, dass das Deutsche Reich fortbestehe, aber durch die Alliierten nach wie vor Kontrolle ausgeübt werde, die dies verdecken solle. Darin enthalten ist die Ablehnung der Bundesrepublik. Das Symbol knüpft an den Song von Xavier Naidoo "Marionetten" an, der rechtspopulistische und verschwörzungsideologische Anleihen nimmt.
    Quelle: Register CW
  • 2. Juni 2017
    Am 2. Juni 2017 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Cafe "Insonne" in der Windscheidstraße in Charlottenburg statt. Dabei ging es um die verschwörungsideologische Chemtrailverschwörung, die New-world-order-Verschwörung, klimaskeptische Thesen und pseudomedizinische Esoterik. Hauptredner war der Reichsideologe Claus P.
    Quelle: Register CW, Google Plus, Facebook
  • 29. Mai 2017
    Am 29. Mai 2017 befand sich in Wilmersdorf in der Prinzregentenstraße ein schwarzer Aufkleber mit dem Aufruck „Merkel muss weg“. Dabei handelt es sich nicht etwa um eine einfache oppositionelle Haltung, sondern eine Parole der Neuen Rechten.
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • 29. Mai 2017
    Am 29. Mai 2017 wurde an der Technischen Universität im Mathematikgebäude in der Straße des 17. Juni im Fahrstuhl ein Aufkleber der Burschenschaft Gothia. Darauf stand in Frakturschrift: "Keine Mensur ist illegal". Die pflichtschlagende Verbindung steht der Neuen Rechten nahe, es gibt Bezüge zur rechtsextremen Identitären Bewegung. Die Gothia ist Mitglied in der Deutschen Burschenschaft.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 28. Mai 2017
    Am 28. Mai 2017 weigerte sich der Vorstand des Vereins Tennis Borussia Berlin, beim Fußballspiel der Herrenoberliga eine Vereinsfahne in Regenbogenfarben im Stadion aufzuhängen. Dies hatte die Vereinsmitgliederversammlung im Vorjahr beschlossen, seitdem war der Beschluss nicht umgesetzt worden und eingefordert worden. Fans hatten das Hissen der Regenbogenfahne am 14. Mai selbst in die Hand genommen. Am 28. Mai 2017 wies der Vorstand den Ordnerdienst an, die erneut von den Fans aufgehängte Fahne wieder abzunehmen. Anhänger*innen stellten sich jedoch vor den Mast. Ein Ordner beschimpfte während der Auseinandersetzung Fans des Vereins als "linkes Zeckenpack". Am 1. Juni entschied der Vereinsvorstand, dass die Fahnen künftig hängen würden.
    Quelle: Tagesspiegel 01.06.17, Neues Deutschland 30.05.17, B.Z. 30.05.17, Fußballfans gegen Homophobie 01.06.17,der lila kanal Journal 29.05.17
  • 27. Mai 2017
    Am 27. Mai 2017 gegen 16 Uhr störte die rechtsextreme Jugendgruppe "Identitäre Bewegung" eine Podiumsdiskussion des Evangelischen Kirchentags 2017 im Citycube am Messedamm in Westend. Thema der Veranstaltung war die Einwanderungsgesellschaft. An der Veranstaltung wirkten Austen Peter Brandt, Sawsan Chebli, Tahir Della, Farhad Dilmaghani, Malu Dreyer, Sergey Lagodinsky, Sabrina N'Diaye und Mark Terkessidis mit. Fünf Mitglieder der Identitären Bewegung stürmten das Podium und entrollten ein Banner mit dem Lutherzitat: "Für Heuchelei gibt's Geld genug. Wahrheit geht betteln." In diesem Kontext verwendet stellten sie sich gegen eine pluralistische Gesellschaftsordnung. Das Banner wurde zudem am S-Bahnhof Messe/Süd gezeigt. Den Podiumsgästen zeigten sie ein Banner mit dem Aufdruck "Schluss mit den Lügen". Auf den Bannern war das Logo der Identitären Bewegung zu sehen. Aus dem Publikum regte sich hörbarer Widerstand gegen die Aktion der Identitären.
    Quelle: Register Spandau, GIZ, Register CW
  • 26. Mai 2017
    Am 26. Mai 2017 zeigte Usama Z. Schilder antisemitischen Inhalts am Hammarskjöldplatz in Westend. Anlässlich des Evangelischen Kirchentags im Messegelände rief er dazu: "Zionisten sind die Lügner und Verräter". Zwei Besucher des Kirchentags stellten sich mit Courage vor dessen Schild. Die Polizei überredete eine Person zu gehen und erteilte der Zweiten einen Platzverweis.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 26. Mai 2017
    Am 26. Mai 2017 gab es eine antisemitisch motivierte Schmiererei in Wilmersdorf. An die Wand im Eingangsbereich eines Wohnhauses, in dem Juden wohnen und vor welchem drei Stolpersteine verlegt sind, wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 21. Mai 2017
    Am 21. Mai 2017 gegen 18.55 Uhr wird ein 17-jähriger Mann auf dem Hardenbergplatz in Charlottenburg von einer 21-jährigen Frau rassistisch beleidigt, bespuckt und mit einer Bierflasche, die ihn am Hinterkopf trifft, beworfen.
    Quelle: ReachOut Berlin, Polizei Berlin 23.06.17
  • 20. Mai 2017
    Am 20. Mai 2017 fand eine Demonstration der rechtspopulistischen Gruppierung "Hand in Hand" statt Sie liefen vom Hardenbergplatz, die Joachimsthaler Straße, den Kurfürstendamm und Tauentzien, den Wittenbergplatz, die Bayreuther Straße, die Kurfürstenstraße, Landgrafenstraße, das Lützowufer, die Budapester Straße, die Hardenbergstraße zum Hardenbergplatz. Rassistische Beleidigungen wie "Salamifresser" Wurden über das Hauptmikrofon verbreitet. Hauptredner war Enrico G. Es wurde eine Reichskriegsfahne mitgeführt. Die Gruppe Hand in Hand stammt aus dem Havelland und ist rassistisch und rechtspopulistisch ausgerichtet.
    Quelle: Twitter @nopegida_berlin 20.06.17, Berlin gegen Nazis
  • 17. Mai 2017
    Am 17. Mai 2017 wurde in Wilmersdorf in einer wohltätigen Einrichtung die Angabe eines Wohnungslosen diskutiert, er hätte wegen seiner Davidstern-Tätöwierung in den meisten Wohungslosenunterkünften mit Gewalt seitens etwaiger antisemitisch eingestellter muslimischer Bewohner zu rechnen. Ein Mitarbeiter äußerte die Vermutung, der Wohnungslose würde seine Tätöwierung als "Joker" einsetzen um eine priviligierte Behandlung zu erhalten.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 14. Mai 2017
    Am 14. Mai 2017 zeigte Usama Z. an der Xantener Straße, Ecke Brandenburgische Straße in Wilmersdorf Schilder mit antisemitischem Inhalt. Er versuchte sich dabei der Demonstration "Jewish Parade für Toleranz und Vielfalt" zu nähern. Er wurde von der Polizei weggedrängt.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 11. Mai 2017
    Bis zum 11. Mai 2017 ging der Botschaft des Staates Israel in der Auguste-Viktoria-Straße in Schmargendorf eine Postkarte zu. Diese enthielt antisemitische Dämonisierungen ("und jeden Tag Schießbefehl und Zerstörung und Vertreibung"), den Vorwurf der Schuld am Antisemitismus und der Ausnutzung des Themas ("Hier das Gejammere über wachsenden Antisemitismus") und den Vorwurf, Juden würden sich für die "'Gerechten unter den Völkern" halten.
    Quelle: RIAS Berlin, Botschaft des Staates Israel in Berlin
  • 11. Mai 2017
    Bis zum 11. Mai 2017 ging der Botschaft des Staates Israels in der Auguste-Viktoria-Straße in Schmargendorf eine Schrift zu. Diese enthielt antisemitische Invektiven: Das schreiben war adressiert an die "Botschaft des Mörder Staates Israel": Ein beiliegender Zeitungsartikel über Israel-Tourismus war versehen mit einer Anmerkung, wonach Israel ein "Faschistenstaat" wäre, wohin "[e]in Mensch mit Vestand" nicht einmal in Gedanken verreisen würde.
    Quelle: RIAS Berlin, Botschaft des Staates Israel in Berlin
  • 5. Mai 2017
    Am 5. Mai 2017 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Restaurant "La Plaza" in der Krumme Straße in Charlottenburg statt. Dabei ging es um die verschwörungsideologische Chemtrailverschwörung und pseudomedizinische Esoterik. Hauptredner war der Reichsideologe Claus P. Es nahmen circa 15 Personen teil, darunter Mitglieder der reichsideologischen Gruppe Staatenlos-Info.
    Quelle: Register CW, Google Plus
  • 1. Mai 2017
    Am 1. Mai 2017 fand eine Demonstration der rechtspopulistischen und rassistischen Gruppe Bärgida in Charlottenburg statt. Sie liefen vom Savignyplatz, über die Niebuhrstraße, Bleibtreustraße, den Kurfürstendamm und Tauentzien bis zum Breitscheidplatz. Dem voran ging eine Kundgebung am Hauptbahnhof.
    Quelle: Berlin gegen Nazis
  • 1. Mai 2017
    Am 1. Mai 2017 beleidigte am Nachmittag ein BVG-Mitarbeiter zwei Künstler*innen am U-Bahnhof Mierendorffplatz in Charlottenburg rassistisch und zerriss eine Zeichnung von ihnen.
    Quelle: Polizei Berlin #1008 02.05.17, Berliner Zeitung 02.05.17, Berliner Morgenpost 02.05.17, tag24 02.05.17
  • 28. April 2017
    Am 28. April 2017 ging der Botschaft des Staates Israels in der Auguste-Viktoria-Straße in Schmargendorf eine Schrift zu. Diese enthielt eine antisemitisch motivierte Täter-Opfer-Umkehr: Die Adressierten haben "aus Ihrer eigenen Geschichte lernen sollen, andere Menschen mit Anstand zu behandeln". Diese Behauptung lässt sich so deuten, dass es der Shoa bedurft habe um Jüd*innen zu einer höheren Moral zu führen. Im selben Schreiben wird behauptet, die Besetzung des Rheinlands habe zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges geführt. Dabei handelt es sich um eine geschichtrevisionistische Schuldabwehr. Dass der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs vom Deutschen Reich geplant und beabsichtigt war, ist die vorherrschende Forschungserkenntis der Neuesten Geschichte.
    Quelle: RIAS Berlin, Botschaft des Staates Israel in Berlin
  • 26. April 2017
    Am 26. April 2017 ging der Botschaft des Staates Israels in der Auguste-Viktoria-Straße in Schmargendorf eine Schrift zu. Diese enthielt die eine antisemitische Täter-Opfer-Umkehr: "Unbeschadet der Verbrechen unserer 'Väter' kann man vor Menschenrechtsverletzungen und absurden verstößen gegen Völkerrecht [...] die Augen nicht verschließen."
    Quelle: RIAS Berlin, Botschaft des Staates Israel in Berlin
  • 26. April 2017
    Am 26. April 2017 präsentierte Usama Z.am Hardenbergplatz in Charlottenburg Schilder mit antisemitischem Inhalt.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 19. April 2017
    Am 19. April 2017 wird am Heidelberger Platz in Wilmersdorf ein Zettel mit verschwörungsideologischen Inhalten am Heidelberger Platz gefunden. Unter anderem wird dazu aufgefordert, Begriffe wie "Ernst Zündel", "Protokolle der Weisen von Zion" oder "6000000" in die Google- und YouTube-Suchen einzugeben, wohl mit dem Wissen, dass auf diese Weise antisemitische verschwörungsideologische und Shoa leugnende Inhalte gefunden werden.
    Quelle: RIAS Berlin, Antifa-Recherche Südwest
  • 15. April 2017
    Mitte April hingen in der Katharinenstraße, Ecke Heilbronner Straße in Halensee mehrere Aufkleber. Auf ihnen war eine als Emoji stilisierte Burka abgebildet, darüber stand: "You are not welcome". Die Darstellung wendet sich in rassistischer Weise gegen Muslim*innen.
    Quelle: Register CW
  • 11. April 2017
    Am 11. April 2017 war im Bahnhof Zoologischer Garten in Charlottenburg ein Aufkleber der NPD mit dem Aufdruckt „Dexit“. Diese Wortneuschöpfung ist ein Kofferwort aus „D“ für Deutschland und „Exit“ in englischer Sprache für „Ausgang“. Dies ist eine Forderung nach dem Austritt Deutschlands aus der Europäischen Union. Diese wird von der NPD aus nationalistischer Haltung heraus abgelehnt.
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • 10. April 2017
    Am 10. April 2017 fand eine Demonstration der rechtspopulistischen und rassistischen Gruppe Bärgida in Charlottenburg statt. Sie liefen vom Savignyplatz, die Grolmanstraße, die Uhlandstraße, die Lietzenburger Straße, die Fasanenstraße, die Schaperstraße, die Meineckestraße und über den Kurfürstendamm zum Kranzler-Eck. Sie waren unter 30 Teilnehmende und mussten teils den Fußweg nutzen. Es gab spontanen lautstarken Gegenprotest. Die Demonstration schloss sich an eine Kundgebung am Hauptbahnhof an.
    Quelle: Twitter @nopegida_berlin 10.04.17, Berlin gegen Nazis
  • 7. April 2017
    Am 7. April 2017 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Restaurant "La Plaza" in der Krumme Straße in Charlottenburg statt. Dabei ging es um die verschwörungsideologische Chemtrailverschwörung und pseudomedizinische Esoterik. Weitere Themen waren der Syrische Bürgerkrieg und die vermeintliche Geheimaktivitäten des Militärs im BER-Flughafen. Es wurde behauptet, der Giftgaseinsatz vom 4. April 2017 in Chan Shaychun wäre eine False-flag-Aktion der USA gewesen. Hauptredner war der Reichsideologe Claus P.
    Quelle: Register CW, Google Plus, Facebook
  • 4. April 2017
    Am 4. April 2017 äußerte sich eine Mitarbeiterin des Jobcenters am Goslarer Ufer rassistisch gegenüber einer Klientin. Sie teilte "gute" in "schlechte" Migrant*innen ein, wobei letztere Gruppe sie dazu verleitete, "alle über einen Kamm scheren" zu wollen. Sie behauptete, seit dem Beginn der Geflüchtetenpolitikkrise sei die Kriminalität in Charlottenburg angestiegen. Die dem Sachthema des Termins inhaltsfremden Äußerungen schüchterten die Klientin ein und sie befürchtete infolgedessen eine Schlechterbehandlung wegen ihrer Herkunft.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 1. April 2017
    Am 1. April 2017 hing in Charlottenburg in der Rönnestraße der Sticker "Nazi-Kiez".
    Quelle: Register CW
  • 27. März 2017
    Am 27. März 2017 fand eine Demonstration der rechtspopulistischen und rassistischen Gruppe Bärgida in Charlottenburg statt. Sie liefen von der Schlüterstraße über die Niebuhrstraße, die Wilmersdorfer Straße, die Giesebrechtstraße, die Sybelstraße, die Leibnizstraße, die Niebuhrstraße, die Mommsenstraße, Knesebeckstraße zum Savignyplatz. Auf der Zwischenkundgebung am Hindemithplatz, Ecke Wilmersdorfer Straße. Dabei äußerte ein Redner rassistische Invektiven gegen Muslim*as. Vom Lautsprecherwagen wurde während der Demonstration behauptet: "Deutsche gehen arbeiten, damit Flüchtlinge studieren". Bei der Abschlusskundgebung sagte Redner "Mario Autunno" zu Bildungspolitik: "Zum Ausgleich werden Gender-lehrstühle, Kampf-gegen-Rechts-Lehrstühle und sonstiger volksverblödender Mist finanziert. Geld gibt es massenhaft und vorzugsweise für Stolpersteinvereine, für (etwa: Flucht-, Exil- und) Verfolgungsvereine, die ausschließlich ihren geschichtlichen Nektar aus den zwölf Jahren ziehen." Er rief zu neuen Gegendemonstrationen: "Da drüben stehen die neuen Nazis. Sie heißen heute internationale Sozialisten." Es gab spontanen lautstarken Gegenprotest. Die Demonstration schloss sich an eine Kundgebung am Hauptbahnhof an.
    Quelle: Register CW, Twitter @nopegida_berlin 27.03.17, Berlin gegen Nazis
  • 23. März 2017
    Am 20. März 2017 fand eine Demonstration der rechtspopulistischen und rassistischen Gruppe Bärgida in Charlottenburg statt. Sie marschierten vom Stuttgarter Platz über die Kantstraße, Leibnizstraße, Goethestraße zum Steinplatz. Unter anderem wurde eine Preußenfahne und Wirmerflaggen mitgeführt. Bei der Abschlussrede am Steinplatz verharmloste ein Redner den Nationalsozialismus. (Denn er behauptete, Preußen wäre eine Schutzmacht gegen die NSDAP geworden. Tatsächlich erzielte die NSDAP bereits 1932 die relative Mehrheit bei den Landtagswahlen.) Er behauptete, er habe die preußische Staatsbürgerschaft, was eine reichsideologische Anspielung ist. Er nutzte die Rede auch für antiliberale und antikommunistische Invektiven. Die Demonstration folgte der Bärgidakundgebung am Hauptbahnhof am selben Tag. Es handelte sich um die erste Bärgidademonstration in Charlottenburg.
    Quelle: Twitter @nopegida_berlin 20.03.17, Berlin gegen Nazis
  • 22. März 2017
    Am 22. März 2017 fand sich an der Technischen Universität, Mathematikgebäude in der Straße des 17. Juni in Charlottenburg ein Graffiti der extrem rechten Grauen Wölfe. Auf einer Tür war in schwarzer Farbe geschrieben worden, zu deutsch: "Hurensöhne PKK, Hurensöhne YPG, Hurensohn Öcalan, Hurensöhne Kobane, Hurensöhne Kurdistan, auch bekannt als Scheißistan" ("Oç PKK, oç YPF, oç APO, oç Kobane, oç Kurdistan aka Bokistan"). Dies war mit 24 kleinen Drei-Halbmond-Zeichen, einem Symbol der Grauen Wölfe vierseitig umrahmt. In der Mitte der Tür war ein großes, etwa 50 Zentimeter breites Drei-Halbmond-Zeichen gemalt. Darunter stand in großen Buchstaben, zu deutsch: "Türkei Osmanen" ("TR Osmanlı"). Das steht für eine nationalistische und antirepublikanische Ausrichtung der Türkei. ("TR" wird hierbei in Abgrenzung zur TC/Türkiye Cumhuriyeti verwendet. Zugleich ist TR das gängige Länderkürzel.) Das Graffiti der Grauen Wölfe richtete sich in nationalchauvinistischer und rassistischer Weise gegen die kurdische Bevölkerung und in antikommunistischer Weise gegen linksgerichtete kurdische Gruppierungen.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU, Register CW
  • 18. März 2017
    Am. März 2017 zeigten Fans des 1. FC Köln im Olympiastadion in Westend das Banner "HB 98: Eure Väter sind ganz froh über die Jungs vom Bahnhof Zoo". Das Transparent wurde von einer Kölner Ultràgruppe gezeigt beim Fußballspiel der Herrenmannschaften von Hertha BSC Berlin gegen den 1. FC Köln. Der Code "HB 98" bezieht sich auf die Berliner Fangruppe "Harlekin Berlin 98", die ihrerseits mit einem homophoben Plakat im Kölner Stadion aufgetreten waren. Die Anspielung "Ju8ngs vom Bahnhof Zoo" bezieht sich auf Sexarbeiter in Berlin, deren Kunden Männer, die Sex mit Männern haben, sind. Der gesamte Spruch ist als homophobe Abwertung zu verstehen.
    Quelle: queer.de 19.03.17
  • 16. März 2017
    Am 16. März 2017 präsentierte die neurechte Identitäre Bewegung auf dem Breitscheidplatz in Charlottenburg ein Banner mit der Aufschrift "Defend Berlin" und ihrem Logo. "Defend" bezieht sich dabei auf eine von ihnen behauptete "Islamisierung Europas" und ist rassistisch konnotiert.
    Quelle: Pankower Register
  • 12. März 2017
    Am 12. März 2017 fand eine Kundgebung der Gruppe "Boykott, Desinvestition, Sanktionen" (BDS Berlin) vor dem Messeeingang in der Jafféstraße in Westend statt. BDS Berlin demonstrierte anlässlich der Internationalen Tourismusbörse gegen israelische Aussteller. Auf einem Transparent stand:"Holidays in the Shadow of the Apartheid-Wall". Die Aktion war Teil der Kampagne "Israeli Apartheid Week". Das Abstreiten des Rechts des jüdischen Volkes auf Selbstbestimmung, z.B. durch die Behauptung, die Existenz des Staates Israel sei ein rassistisches Unterfangen, ist eine Form des israel-bezogenen Antisemitismus.
    Quelle: Register CW
  • 11. März 2017
    Am 11. März 2017 gegen 17.30 Uhr wurde ein neun Jahre altes Mädchen, das mit ihrem Bruder auf einem Spielplatz am Reichweindamm spielte, von einer unbekannten Frau rassistisch beleidigt, mit einem gefüllten Stoffbeutel mehrfach gegen den Oberkörper geschlagen und verletzt. Infolgedessen musste das Mädchen wegen Schmerzen ärztliche Hilfe aufsuchen.
    Quelle: ReachOut Berlin, Polizeimeldung #0566 12.03.2017, Tagesspiegel 12.03.2017, Berliner Morgenpost 12.03.17
  • 8. März 2017
    Eine Veröffentlichung des genauen Vorfalls ist aufgrund von Daten-, Personenschutz oder auf Wunsch der betroffenen Personen nicht möglich. Detaillierte Informationen liegen dem Register Charlottenburg-Wilmersdorf und der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus vor.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 3. März 2017
    Am 3. März 2017 ging der Botschaft des Staates Israels in der Auguste-Viktoria-Straße in Schmargendorf eine Schrift zu. Diese enthielt den israel-bezogenen antisemitische Vorwurf, dass die Politik der israelischen Regierung Ausdruck einer archaischen Kultur sei.
    Quelle: RIAS Berlin, Botschaft des Staates Israel in Berlin
  • 3. März 2017
    Am 3. März 2017 hingen in Wilmersdorf in der Prinzregentenstraße 8 Aufkleber. Auf einem stand: „Gestern tolerant – heute fremd im eigenen Land“. Weitere Aufkleber stammten von der NPD mit den Aufdrucken: „Wir sind nicht das Sozialamt der Welt“ und „Asylflut stoppen“. Diese Parolen richten sich in rassistischer Weise gegen Migrant*innen.
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • 28. Februar 2017
    Am 28. Februar 2017 ging der Botschaft des Staates Israels in der Auguste-Viktoria-Straße in Schmargendorf eine Schrift zu. Diese enthielt Äußerungen, die dem israel-bezogenen Antisemitismus zuzuordnen sind. Die israelische Politik wurde nämlich mit dem Nationalsozialismus gleichgesetzt: "Begeben sich israelische Soldaten auf das Niveau dieser Barbaren?" Zudem wurde der Vorwurf geäußert, für die Zunahme der "Ressentiments gegen 'die Juden'" sei die Politik Israels verantwortlich. Mit der Anmerkung, die hebräische Bibel sei kein Grundbuch, wurde impliziert die israelische Politik sei Ausdruck einer archaischen Religion.
    Quelle: RIAS Berlin, Botschaft des Staates Israel in Berlin
  • 9. Februar 2017
    Am 9. Februar 2017 ging der Botschaft des Staates Israels in der Auguste-Viktoria-Straße in Schmargendorf eine Schrift zu. Diese enthielt dämonisierende antisemitische Vorwürfe: "Israel ist drauf und dran, die Menschheit als ein Reich des Bösen zu gestalten, und niemand kann Israel grundsätzlich daran hindern, ein Reich des Bösen zu erreichten, außer Israel sich selbst." Konkretisiert wurde dies mit einem Mythos über eine vermeintliche jüdische Kontrolle des Weltgeschehens: "Israel ist schon lange der eigentliche Herrscher der Welt auf Erden."
    Quelle: RIAS Berlin, Botschaft des Staates Israel in Berlin
  • 8. Februar 2017
    Am 8. Februar 2017 fand eine Kundgebung der Gruppe "Boykott, Desinvestition, Sanktionen" (BDS Berlin) vor dem Messeeingang am Hammarskjöldplatz in Westend statt. BDS Berlin demonstrierte anlässlich der Fruit-Logistica-Messe gegen israelischen Exporteure landwirtschaftlicher Produkte. Auf einem Transparent stand: "Boykottiert die Profiteure der israelischen Apartheit". Sie riefen: "Don't support the Apartheit-State". Das Abstreiten des Rechts des jüdischen Volkes auf Selbstbestimmung, z.B. durch die Behauptung, die Existenz des Staates Israel sei ein rassistisches Unterfangen, ist eine Form des israel-bezogenen Antisemitismus.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 7. Februar 2017
    Am 7. Februar 2017 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Restaurant "Schwarzer Kater" in der Kaiser-Friedrich-Straße in Charlottenburg statt. Dabei ging es um die verschwörungsideologische Chemtrailverschwörung und rassistische Äußerungen über Geflüchtete. Hierbei wurde u.a. unterstellt, Geflüchtete erschlichen sich in großem Stile Dienstleistungen. Hauptredner war der Reichsideologe Claus P.
    Quelle: Register CW, Google Plus
  • 5. Februar 2017
    Anfang Februar 2017 warb die Firma J. Müller Gebäudereinigung aus Charlottenburg in einem Prospekt für seine Dienstleistungen: „Auf Wunsch immer dieselbe Putzfee, deutsch, freundlich und verlässlich, dafür bürgen wir. (...) Wenn Sie inserieren meldet sich meistens Multi Kulti oder gescheiterte (sic!). Die fleißigen und zuverläßigen (sic!) haben Ihren Job.“ Deutschen Arbeiter*innen schreibt die Firma per se höhere Qualität zu als ausländischen, die im Umkehrschluss als faul und treulos dargestellt werden. Dies dockt an rassistische Stigmata an.
    Quelle: taz 16.02.17
  • 3. Februar 2017
    Am 3. Februar 2017 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Restaurant "La Batea" in der Krumme Straße in Charlottenburg statt. Dabei ging es um die verschwörungsideologische Chemtrailverschwörung sowie Spekulationen über die CIA und pseudomedizinische Esoterik. Hauptredner war der Reichsideologe Claus P., es entspann sich eine ausführliche Diskussion. Es gab circa 10 Teilnehmende, auch aus dem Umfeld des Neuschwabenland-Treffens.
    Quelle: Register CW, Google Plus
  • 2. Februar 2017
    Am 2. Februar 2017 wurde an der Technischen Universität im Architekturgebäude an der Straße des 17. Juni eine Drohung an den politischen Gegner geschmiert. Über einen Antifa-Aufkleber in einem studentischen Café wurde ein Hakenkreuz gemalt und dazu geschrieben: "Schickt die Antifa duschen". 'Duschen' steht hier bildhaft für die Vernichtung des politischen Gegners. Das Bild knüpft an die Gaskammern der deutschen Konzentrationslager an. Eine dritte Person realtivierte diese Drohung mit einem weiteren Schriftzug: "Ihr braucht nicht zu streiten, ihr seid beide gleich behindert!" Darin steckt zum einen die verharmlosende Gleichsetzung antifaschistischer Zivilgesellschaft mit den Verbrechen des Nationalsozialismus, zum anderen eine behindertenfeindliche Sprachwendung, weil "behindert" hier pejorativ verwendet wird.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 27. Januar 2017
    Am 27. Januar 2017 ging der Botschaft des Staates Israels in der Auguste-Viktoria-Straße in Schmargendorf eine Schrift zu. Diese enthielt zahlreiche antisemitische Motive, darunter das Tabubruch-Motiv, eine Dämonisierung Israels, antijudaistische Motive, und weitere Vorwürfe. Der 27. Januar hat als Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust eine besondere Bedeutung.
    Quelle: RIAS Berlin, Botschaft des Staates Israel in Berlin
  • 23. Januar 2017
    Am 23. Januar 2017 erhielt der Allgemeine Studierendenausschuss der Technischen Universität in der Straße des 17. Juni einen Brief mit antisemitischem Inhalt. Dem Brief lag eine Kopie von Personenerhebungsdaten bei, die nahelegte, in Auschwitz wären nur wenige Jüdinnen und Juden ermordet worden. Der Brief relativierte die Shoa mit der Unterstellung der "Auschwitz-Lüge".
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 23. Januar 2017
    Am 23. Januar 2017 werden am S-Bahnhof Bundesplatz in Wilmersdorf zwei Aufkleber der AfD entdeckt und entfernt. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 21. Januar 2017
    Am 21. Januar 2017 wird ein 24-jähriger Mann gegen 05.10 Uhr vor einer Bar in der Fasanenstraße in Charlottenburg von einem 28- und einem 33-jährigen Mann antisemitisch beleidigt, geschlagen und getreten.
    Quelle: ReachOut Berlin, Polizei Berlin 23.06.17
  • 16. Januar 2017
    Am 16. Januar 2017 klebte in Charlottenburg der NPD-Aufkleber "Polizei stärken", der für die Partei warb.
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • 16. Januar 2017
    Am 16. Januar 2017 versuchte Usama Z. sich am Bärgida-Aufmarsch am Breitscheidplatz in Charlottenburg zu beteiligen. Er demonstrierte seine Schilder mit antisemitischem Inhalt vorbeifahrenden Autos. Er ging auf die Straße um die Schilder Autos frontal entgegenzuhalten.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 15. Januar 2017
    Mitte Januar hingen in der Katharinenstraße, Ecke Heilbronner Straße in Halensee mehrere Sticker. Auf ihnen stand in Frakturschrift "Islam", dazu war ein rotes Verbotssymbol abgedruckt, aus dem eine Person im Nikab herausguckte. Sie richtet sich gegen den Islam und die Darstellung wertet diesen in rassistischer Weise ab.
    Quelle: Register CW
  • 15. Januar 2017
    Mitte Januar hingen in der Katharinenstraße, Ecke Heilbronner Straße in Halensee mehrere Sticker. Auf ihnen steht das Logo der NPD und der Jungen Nationaldemokraten (JN). Außerdem steht darauf: "Sozial geht nur national. Global dient dem Kapital." Die Parole entspringt der völkischen Kaitalismuskritik und bezieht sich positiv auf das Konzept des "nationalen Sozialismus".
    Quelle: Register CW
  • 15. Januar 2017
    Mitte Januar hingen in der Katharinenstraße, Ecke Heilbronner Straße in Halensee mehrere Aufkleber. Auf ihnen waren Abbildungen im Stil von NS-Plakaten und es stand in Frakturschrift: "Kauft nicht beim Juden!". Die antisemitische Parole richtet sich in Schrift gegen das Erwerbsleben von Jüd*innen und zielt auf die Vernichtung ihrer Existenz.
    Quelle: Register CW
  • 15. Januar 2017
    Mitte Januar hingen in der Katharinenstraße, Ecke Heilbronner Straße in Halensee an einer Laterne mehrere Aufkleber. Auf ihnen stand in Frakturschrift "Volksverräter". Daneben war ein Galgen, an dem ein stilisierter "Kommunist" hing, abgebildet.
    Quelle: Register CW
  • 14. Januar 2017
    Am 14. Januar 2017 fand eine Demonstration der rechtspopulistischen Gruppierung "Hand in Hand" statt Sie liefen vom Hardenbergplatz, die Joachimsthaler Straße, den Kurfürstendamm und Tauentzien, den Wittenbergplatz, die Bayreuther Straße, die Kurfürstenstraße, Hardenbergstraße zum Hardenbergplatz.Hauptredner war Enrico G. Die Gruppe Hand in Hand stammt aus dem Havelland und ist rassistisch und rechtspopulistisch ausgerichtet.
    Quelle: Berlin gegen Nazis
  • 11. Januar 2017
    Am 11. Januar 2017 veranstaltet die Alternative für Deutschland in Charlottenburg im Ratskeller in der Otto-Suhr-Allee eine Vortrag. Redner war Egon F. zum Thema "Rassismus ohne Rassen", wobei er diesen Forschungsansatz ablehnte. Er behauptete, dass durch diese Theorie die Meinungsfreiheit eingeschränkt würde. F. war zu diesem Thema im Jahr 2016 in der Bibliothek des Konservatismus aufgetreten. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte.
    Quelle: Register CW, Facebook
  • 10. Januar 2017
    Am 10. Januar 2017 postete in einer Facebookgruppe des Fachbereichs Maschinenbau an der Technischen Universität Berlin ein Student eine den Nationalsozialismus verharmlosende Grafik. Darauf war das Bild des Eingangs des deutschen Konzentrationslagers Groß-Rosen mit dem Schriftzug "Arbeit macht frei" zu sehen. Darüber stand: "K[apitel] 2: Brennwert oder Heizwert?" Heiz- und Brennwert sind technische Maße für Verbrennungsvorgänge. Im Konzentrationslager Groß-Rosen mussten sich Inhaftierte zu Tode arbeiten, wurden mit Giftspritzen getötet und starben an Seuchen. Die 40.000 Ermordeten wurden im Krematorium verbrannt.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 10. Januar 2017
    Am 10. Januar 2017 versperrte die extrem rechte Gruppe "Orden der Patrioten" die Eingangstür des Allgemeinen Studierendenausschusses der Technischen Universität Berlin in der Hertzallee in Charlottenburg mit einem Fahrradschloss. Zu dem Zeitpunkt befanden sich Personen im Gebäude.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 6. Januar 2017
    Am 6. Januar 2017 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Restaurant "La Batea" in der Krumme Straße in Charlottenburg statt. Dabei ging es um die verschwörungsideologische Chemtrailverschwörung, pseudomedizinische Esoterik sowie reichsideologische Perspektiven auf das Staatsangehörigkeitsrecht. Hauptredner war Claus P., ein Reichsideologe.
    Quelle: Register CW, Google Plus
  • 5. Januar 2017
    Am 5. Januar 2017 fanden sich in Berlin-Wilmersdorf 4 extrem rechte Aufkleber. Auf einem stand im Run-DMC-Stil „HKN KRZ“. Die ausgelassenen Buchstaben kodieren das Wort „Hakenkreuz“, dessen Verbreitung als Zeichen verboten ist. Ein Sticker trug die rassistische Parole „Heute sind wir tolerant – morgen fremd im eigenen Land“. Ein Sticker des neurechten Magazins Compact nannte die jetzige Regierung eine „Diktatur Merkel“. Ein NPD-Aufkleber trug die Aufschrift „EU Diktatur“, was eine nationalstisch motivierte Kritik an der supranationalen Europäischen Union verständlich ist.
    Quelle: Hass-vernichtet.de
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