Broschüre zur Jahresauswertung 2017

Im Jahr 2017 verzeichnete das Register Friedrichshain-Kreuzberg mit insgesamt 170 Vorfällen 38 Vorfälle mehr als im Vorjahr. Propaganda (87 Vorfälle) besetzt wieder Rang eins. Für unseren multikulturellen Bezirk ist dies für die Bewohner*Innen besonderes problematisch, da eine permanente Drohkulisse aufgebaut wird. Es mußten 31 Angriffe auf Personen verzeichnet werden (2016: 38). 14 Angriffe ereigneten sich im Umfeld des ÖPNV. Die Motivation der Angriffe ist überwiegend rassistisch motiviert und LGBTIQ*-feindlich. Pöbeleien, Beleidigungen und Bedrohungen belegt mit 29 Vorfällen Platz drei. 16 Vorfälle ereigneten sich im Internet und vier bezirksweit. Im Stadtteil Friedrichshain überwiegen Propaganda, Angriffe und Veranstaltungen. In Kreuzberg wurden mehr Beleidigungen und Bedrohungen erfaßt. Die häufigsten Vorfallsmotive sind Antisemitismus (50), Rassismus (37) und gegen den politischen Gegner (20). Insgesamt stellt sich die Situation im Bezirk ähnlich wie im Vorjahr dar.